Windräder zerstören WälderBessere AlternativenSchützenswertes Hegau

Windräder zerstören Wälder

Windräder können an den richtigen Orten viel Nutzen bringen. Doch sie bringen große Zerstörung, wenn sie in Wäldern errichtet werden. Wir haben die Fakten gesammelt.

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Bessere Alternativen

Windräder machen im Hegau aus verschiedenen Gründen keinen Sinn. Doch es gibt viel geeignetere Alternativen für Umwelt und Wirtschaft. Wir stellen einige davon vor.

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Schützenswertes Hegau

Das Hegau ist eine der schönsten Natur-Regionen Deutschlands und auch touristisch sehr beliebt. Wälder und Tiere verdienen unseren Schutz.

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Unwirtschaftlichkeit

Windräder im Kreis Hegau-Bodensee sind bewiesenermaßen unwirtschaftlich

Windkraftanlagen sind an sich eine gute Sache. Die Energieerzeugung durch Wind ergibt aber nur dort Sinn – und das lehrt uns der gesunde Menschenverstand – wo auch genug Wind weht. Das ist an Meeresküsten und in flachem Gelände der Fall, aber genau das Gegenteil herrscht in hügeligen, bewaldeten und küstenfernen Regionen wie dem Hegau.

Die Errichtung eines Windrads ist eine sehr kostspielige Angelegenheit. Hunderte Tonnen Stahl und Beton müssen an einen Ort transportiert und dort errichtet werden. Stromleitungen müssen von entlegenen Plätzen verlegt werden. Die riesigen Anlagen müssen gewartet und überwacht werden. Um diese Kosten zu kompensieren, muss der „kostenlose“ Energieträger Wind auch mitspielen. Wenn man sich aber neutrale wissenschaftliche Quellen anschaut, ist dies mit aktuellen und auch mittelfristig erhältlichen Anlagen im Hegau überhaupt nicht möglich, weil die Windhöffigkeit – sprich die Häufigkeit von Wind – einfach zu gering ist. Die Windräder, selbst wenn sie 200 Meter hoch und auf Bergen gebaut werden, stehen einfach zu häufig still.

Die Fakten liegen auf der Hand

Diese Aussage ist nicht aus der Luft gerissen, sondern wird von vielen Studien gestützt. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Die Windhäufigkeit in ganz Baden-Württemberg ist deutschlandwand die niedrigste und es werden somit am wenigsten Volllaststunden erreicht, also Stunden im Jahr, die ein Windrad die maximal erreichbare Effizienz erreichen kann.

Die folgende Karte des Bunds der Deutschen Energiewirtschaft verdeutlicht den enormen Untertschied zwischen Nord- und Süddeutschland. Während offshore auf der Nordee über 4000, und in Norddeutschland durchschnittlich zwischen 1600 und 2000 Volllaststunden gemessen werden, wurden im Jahr 2011 – einem sehr windreichen Jahr übrigens – in Baden-Württemberg zwischen etwa 1000 und 1200 Volllaststunden gemessen. Das sind zwischen 11 und 13,7% Jahresauslastung. Im Vergleich: Deutschlandweit liegt diese durchschnittlich bei etwa 18%.

Volllaststunden_Wind_Karte

Windhöffigkeit in Deutschland
Quelle: BDEW

Wirtschaftlich kann ein Windrad meist erst ab ca. 1500 Volllaststunden bzw. 17% Auslastung arbeiten, alles darunter ist ein garantiertes Minusgeschäft. Die Leidtragenen sind in unserem Fall die Bürger, die diese zum Scheitern verurteilten Projekte mit ihren Steuern finanzieren.

Geschönte Statistiken

Schlimmer ist jedoch, dass die IG Hegauwind – die Firma, die hinter den geplanten Windkraftanlagen steht und von vielen Gemeinden, u.a. Steißlingen, kräftig Geld einsammelt – anscheinend stark geschönte Statistiken zugrunde legt. Zahlreiche Aussagen des Sprechers Bene Müller, auch Vorstand von solarcomplex, und anderer Vertreter der Firma sprechen von 2000 Volllaststunden, also fast 23% Auslastung. Wenn wir das mit der oben genannten offiziellen und neutralen Statistik vergleichen, ist das eine noch höhere Auslastung als in Schleswig-Holstein!

Illusionen, Versehen, Fehlmessungen oder auch bewusste Täuschung: Nennen Sie es, wie Sie wollen. Aber die angeblichen Daten, die uns weismachen sollen, dass Windräder im Hegau profitabel sind, sind schlicht und ergreifend falsch.

Dass es sinnvollere Alternativen gäbe, die gleichzeitig umweltschonender sind, ist kein Geheimnis. Im Gegensatz zu Wind ist die Sonnenhäufigkeit bei uns eine der höchsten in ganz Deutschland. Lesen Sie mehr über Solarenergie als Alternative.

Standort Volllaststunden Auslastung
Baden-Württemberg 2011 1095 12,5%
Deutschland 2011 1577 18%
St. Georgen 2012
(oft als Musterbeispiel für Wind
im Hegau bezeichnet)
1039 12%
Kirnberg/Rossberg
progostiziert von IG Hegauwind
2000 23%
Windräder

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