Ein großes Ziel wurde erreicht!

Die Investition zweier Windräder auf dem Kirnberg durch die IG Hegauwind wurde „für zwei Jahre“ zurückgestellt. Wie kam es zu dieser Einsicht? Die IG hatte mit ihrer eilends gegründeten Bürgergesellschaft an den öffentlichen Ausschreibungen für Windkraftanlagen mit geboten und war gescheitert. Trotz erheblicher staatlicher Unterstützung können auch Schwachwindanlagen bei uns nicht wirtschaftlich betrieben werden. Schon vor diesen Auktionen wurde der IG die Genehmigung versagt, weil erhebliche Mängel in den allfälligen Gutachten über Ertragskraft und Naturschutz festgestellt wurden. Diese Gutachten, mit angeblich 800.000 € doch recht teuer, genügten nicht den rechtlichen Anforderungen.

Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Region, die unsere Bürgerinitiative mit Rat und Tat unterstützten. Durch Ihr Engagement wurde der schweigenden Mehrheit und wohl auch einigen rigorosen Befürwortern bewusst, dass der Ausbau erneuerbaren Energien sinnvoll betrieben werden muss. Mit Ihrer Hilfe ist es einigen Gemeindeverwaltungen deutlich geworden, dass politische Opportunität nicht genügt, den Klimawandel zu verhindern oder den Ausstieg aus der Atomkraft zu beschleunigen. Es ist falsch, mal schnell die durch uns alle erwirtschafteten Gelder in Vorhaben einzuschießen, die auf Dauer mit Verlust arbeiten und zugleich Landschaft und Natur in unserem Hegau schaden.

Bitte unterstützen Sie uns weiter, um ähnliche Vorhaben, z.B. auf dem Chroobach/Schienerberg (CH) und der Länge (Geisingen), mit Vernunft und Objektivität kritisch zu werten.